Die traditionelle Thai-Massage (TTM ) ist eine Massage-Technik, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Phaen Boran bekannt ist, was soviel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“. Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage. Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen.

Fundament der Thai-Massage ist das ayurvedische System der 72.000 Energielinien, von denen in der Thai-Massage zehn bearbeitet werden.

In Thailand ist die Thai-Massage selbstverständlicher Teil des Alltags:

Sie wird im familiären Umfeld oder von örtlichen Meistern zur Gesundheitsvorsorge praktiziert.
Zur Regeneration findet sie in Krankenhäusern Anwendung.
In meist abgewandelter Form wird sie in der Tourismusbranche angeboten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Thai-Massage

 

 

Die Ausübung der Thaimassage aus einer anderen Sichtweise:

Die Thaimassage ist mit sehr viel Kraft verbunden und wirkt manchmal für den Außenstehenden recht rabiat. Finger knacken, Waden werden gekniffen, an Beinen wird gezerrt und die Massierten stöhnen, während sich die Masseure und Masseurinnen angeregt und fröhlich unterhalten. Der Erfolg solcher Torturen ist nicht in Frage zu stellen, denn nach der erfolgten Behandlung macht sich bei allen eine Zufriedenheit breit, die über jeden Zweifel erhaben ist. Dieser Genuss wird eben nicht durch eher sanftes Kneten hervorgerufen, wie bei den klassischen westeuropäischen Massagetechniken, sondern durch kräftige und dynamische Bearbeitung ausgewählter Energielinien, bei der der Klient mit Daumen- und Handballendruck, mit den Ellenbogen, Unterarmen, Knien und Füßen bearbeitet wird.

http://www.wdr.de/tv/wunderschoen/sendungsbeitraege/2012/0122/05_thailand.jsp